Laptop auf Tisch

Social Gaming:  Der Spieleabend geht online

Spielspaß im Netzwerk: Warum Social Gaming die Gaming-Szene begeistert

Lass uns doch ein paar Süßigkeiten sammeln, Orks verprügeln oder einen Bauernhof aufbauen!

Wurdest du schon einmal so zum gemeinsamen Spielen aufgefordert? Dann kennst du dich mit Social Gaming vermutlich bereits bestens aus. Trotzdem findest du hier einen Überblick über die Computerspiele in den Sozialen Netzwerken und warum sie sich so großer Beliebtheit in der Gaming Szene erfreuen.

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Was sind Social Games?

Social Games werden als Computerspiele definiert, die ohne vorherige Installation direkt online meist innerhalb der Sozialen Medien gespielt werden. Ein weiteres Kriterium ist die Interaktion mit anderen Mitspieler /innen aus dem Freundeskreis über die Chat-Funktion, über den Handel direkt im Spiel oder über Team-Aktionen.

Damit gehören Social Games oder auch Social Network Games zu den Multiplayer-Spielen. In der Regel sind die Spiele kostenlos, erst für zusätzliche Funktionen und Erweiterungen können Kosten anfallen.

Die Mitspieler /innen sind über das Soziale Netzwerk miteinander verknüpft. Meist wird im Freundes- oder Bekanntenkreis zusammen gespielt.

Das unterscheidet das Social Gaming von den herkömmlichen Konsolen-Spielen, die ursprünglich nur für eine Spielperson konzipiert wurden. Die Vernetzung mit anderen Spieler /innen ist notwendig, um Ingame-Erfolge zu erzielen.

Viele verabreden sich deshalb extra online, um sich gemeinsam durch soziale Interaktion voranzubringen und das nächste Level zu erreichen. Damit erinnert Social Gaming an den guten alten Spieleabend, den man mit Karten- oder Brettspielen in geselliger Runde verbringt.

Ursprung des Social Gamings

Ursprünglich waren die Social Games reine Browser-Spiele. Mit zunehmender Nutzung der Smartphones ging die Spiele-Entwicklung immer mehr hin zu den mobilen Endgeräten, die den User /innen oft auf dem Weg in die Schule, die Uni oder die Arbeit die Zeit vertreiben.

Heutzutage ersetzen Spiele-Apps auf dem Smartphone die Social-Network-Plattformen.

Die drei Arten der Social Games

Ob innerhalb der Sozialen Netzwerke oder außerhalb von Facebook und Co. – Social Games lassen sich in drei unterschiedliche Arten aufteilen:

Nicht kommerzielle Social Games

Sie sind kostenlos und ohne Werbung. Sie verfolgen meist den Zweck, eine bestimmte Botschaft zu vermitteln, beispielsweise besonderes Sozialverhalten im Umgang miteinander oder ein sparsames Haushalten mit Ressourcen. Finanziert werden solche Social Games oft durch Bildungsinstitutionen.

Indirekt kommerzielle Social Game

Sie sind für die User /innen kostenlos, werden jedoch durch Werbung finanziert. Unternehmen können sich beispielsweise durch Sponsoring einbuchen. Alternativ gibt es Werbeunterbrechungen im Spiel oder Werbebanner, die eingeblendet werden.

Kommerzielle Spiele

Bei kommerziellen Spielen ist entweder bereits der Zugang zum Spiel kostenpflichtig, oder im Verlauf des Spieles werden Güter zum Kauf angeboten, die für den Erfolg notwendig sind oder zusätzliche Funktionen ermöglichen.

Da die Kosten für die Spieler /innen selbst sehr gering sind, wird die Investition gerne getätigt. Durch die große Masse an Spieler /innen kommen für die Anbieter dennoch hohe Umsätze zusammen.

Welche Social Games gibt es?

Vor Jahren gab es auf Facebook einen wahren Hype um Candy Crush und FarmVille. Gefühlt befand sich jeder im Bonbon-Rausch oder kaufte neue Tiere für den Bauernhof. Hier ist eine Liste der bekanntesten Social Games, mit denen fast jeder auf den Social-Media-Plattformen schon einmal in Berührung gekommen ist:

Die Spiele im Überblick
Candy Crush
FarmVille
Overcooked
Fortnite
Among Us
Minecraft
It Takes Two
CityVille
Empires & Allies
Brainbuddies

Wie funktioniert Social Gaming?

Voraussetzung beim Social Gaming ist, dass sich die Spieler /innen in demselben Sozialen Netzwerk einloggen. Laut Definition spielt man im Freundes- oder Bekanntenkreis, also nicht mit völlig Fremden.

Das Spielprinzip ist meist sehr simpel:

Die Aufgaben sind sehr einfach zu lösen und werden wiederholt durchgeführt.

Gegenstände oder Zahlungsmittel können käuflich erworben werden.

Spieler/innen treten im Spiel gegeneinander an oder schließen sich durch soziale Interaktion als Team zusammen und können nur gemeinsam einen Gegner besiegen oder höhere Ziele erreichen. Mit dem Aufstieg des E-Sports werden auch ganze Wettkämpfe ausgerichtet.

Meist geht es darum, seine Leben zu verteidigen und das nächste Level zu erreichen.

Wer eingeloggt ist, spielt einfach drauf los. Die Spiele sind meist so konzipiert, dass sie jederzeit unterbrochen werden können.

Was ist der Reiz von Social Gaming?

Für die Spieler /innen liegt der Reiz vor allem in der einfachen, kurzzeitigen Nutzung und der Vernetzung und Interaktion mit Freund /innen. Social Games sind ein idealer Zeitvertreib für zwischendurch. Sie lenken ab, sorgen für Entspannung und überbrücken Wartezeiten. Anders als Konsolen-Spiele vertieft man sich meist nicht mehrere Stunden in ein Spiel, sondern kann auch kurze Zeitintervalle mit Spielen verbringen.

Für Game-Designer /innen heißt das: Die Spiele dürfen nicht zu kompliziert sein und müssen jederzeit unterbrochen und zu einem anderen Zeitpunkt wieder weitergespielt werden können.

Für die Spieleindustrie liegt der Reiz natürlich in den enorm hohen Umsätzen, die sich durch die hohen Spielerzahlen generieren lassen. Schließlich spielen weltweit Millionen Menschen Social Games, auch ohne echte Gamer zu sein.

Heutzutage besitzt fast jeder ein Smartphone und ist in mindestens einem Sozialen Netzwerk eingeloggt. Bei langen Wartezeiten sind die Social Games eine geniale Ablenkung gegen die Langeweile. Hat ein Spiel besonders viele Anhänger /innen gefunden, kommen laufend neue Spieler /innen hinzu. Denn Empfehlungen und Einladungen zum gemeinsamen Spielen verbreiten sich durch die einfache Nutzung rasend schnell.

Zielgruppe sind vor allem die Jüngeren unter 35 Jahren, die mit Gaming aufgewachsen sind und den Zeitvertreib als alltäglich sehen. Die Pandemie hat dem Social Gaming natürlich einen enormen Schub nach vorne verpasst, denn als soziale Kontakte nur noch eingeschränkt erlaubt waren, traf man sich eben zum virtuellen Spielen.

Social Gaming – Herausforderung für Spiele-Entwickler /innen

Das Nutzungsverhalten der Sozialen Netzwerke verändert sich rasend schnell. Genauso schnell müssen Game Developer /innen bei den Games reagieren und die Spiele an das Spielverhalten der User/innen anpassen.

Das kann eine echte Herausforderung sein, aber auch ziemlich spannend. Denn die Daten liefern direkt die Ergebnisse, wie neue Funktionen angenommen oder abgelehnt werden. In den vergangenen zehn Jahren hat sich in Sachen Design viel getan. Waren die Spiele anfangs noch recht einfach gestaltet, lassen sich die Spieler /innen heutzutage gerne von detaillierten Spielewelten in deren Bann ziehen.

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