Junge Frau oranger Pullover schwarze Mütze auf Straße im Wald

Green Events:  Hierauf muss bei der Planung geachtet werden

Die grüne Wende in der Event-Branche: Nachhaltigkeit als Schlüssel zur Zukunft

Klima, Umwelt, soziale Verantwortung – Green Events sind die Zukunft der Veranstaltungsbranche. In Zeiten von Erderwärmung und Ausbeutung von Arbeitskräften steht nicht mehr nur das Erlebnis im Vordergrund, sondern auch die gesamte Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Fairness.

In der Event-Branche findet ein Umdenken statt, denn von Kund/innen und Teilnehmer/innen wird zunehmend gefordert: weniger Müll, weniger Ressourcenverschwendung, weniger CO2-Ausstoß. Hier erfährst du, worauf du als Veranstaltungskauffrau/-mann bei der Planung von Green Events achten solltest.

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Was ist ein Green Event?

Green Events sind Veranstaltungen, die ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig geplant und umgesetzt werden. Messen, Kongresse, Konzerte, Partys, Festivals – um die Umwelt und den Planeten zu schützen, tut sich in der Event-Branche gerade einiges. Unternehmen können mit einem Green Event ihr Image aufwerten und zeigen, dass sie sich für den Klimaschutz einsetzen. Energieeffizienz, Ressourcen, CO2-Bilanz, Abfallwirtschaft und soziale Verantwortung sind nur einige Faktoren, die es bei Green Events zu bedenken gibt.

Was muss ich bei der Planung von Green Events beachten?

Jeder kleine Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist schon ein großer Pluspunkt. Wer ein Green Event veranstaltet und es als solches anpreist, darf sich jedoch keine Fehler erlauben.

Sonst wird schnell die Kritik laut, man würde Klimaschutz nur in der Marketingkommunikation vortäuschen, jedoch nicht nachhaltig handeln. Veranstalter/innen und Eventmanager/innen sollten deshalb schon bei der Planung penibel jeden einzelnen

Aspekt auf Nachhaltigkeit hinterfragen und genau überlegen, ob es nicht noch einen Tick grüner geht.

Schon bei der Event-Organisation können lange Anfahrten zum Planungstreffen durch virtuelle Meetings ersetzt oder der Papierverbrauch für Unterlagen reduziert werden. Hier findest du eine Checkliste, was du bei einem Green Event unbedingt beachten solltest und was dich beim Eventmanagement erwartet:

Um ein Green Event veranstalten zu können, fällt die Wahl auf eine Location, die alle Nachhaltigkeitskriterien erfüllt.

Hier sollte ganz genau hinterfragt und geprüft werden, wie ökologisch der Veranstaltungsort betrieben wird:

  • Wie ernst wird das Thema Mülltrennung umgesetzt?
  • Wird Öko-Strom verwendet?
  • Ist die Bauweise des Gebäudes energieeffizient?

Ebenfalls wichtig für die Entscheidung ist die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel. Umweltzertifizierungen erleichtern die Suche nach einer geeigneten Location.

Strom, Wasser, Wärme, Papier – ein sparsamer Umgang mit den Ressourcen ist beim Green Event Voraussetzung. Strom aus erneuerbaren Energien und wassersparende Sanitäranlagen sind das Minimum. Auch bei Verpackungen, Werbemitteln, Geschirr und Besteck sollte bis ins kleinste Detail darauf geachtet werden, nachhaltig produzierte und recyclingfähige Materialien zu verwenden.

Ziel eines Green Events ist es, so wenig Müll wie möglich zu produzieren – am besten gar keinen. Was dennoch weggeworfen wird, sollte recycelbar sein und vor allem getrennt gesammelt werden.

Plastik wird vermieden, heutzutage gibt es genügend ökologische Alternativen. Mehrweggeschirr und -besteck sind Einweggeschirr und -besteck vorzuziehen. Eintrittskarten oder Infozettel werden durch QR-Codes ersetzt, die durch Scannen digitale Informationen liefern und Papiermüll vermeiden.

Soziale Verantwortung gehört ebenfalls zum Nachhaltigkeitsgedanken. Ein Green Event setzt voraus, dass das Personal fair bezahlt wird und unter fairen Bedingungen arbeitet. Das beinhaltet auch die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von verwendeten Produkten beziehungsweise bei Dienstleistern, die fürs Event engagiert werden.

Auf Green Events hat natürlich ein Büffet mit Fleisch aus Massentierhaltung nichts verloren. Bei Speisen und Getränken gilt: bio, regional, saisonal aus nachhaltiger Herstellung. Ein Angebot an rein vegetarischen oder veganen Gerichten unterstreicht den Nachhaltigkeitsaspekt der Veranstaltung.

Eine gute Kalkulation vermeidet das Übrigbleiben von Resten. Was trotzdem übrig bleibt, wird an wohltätige Organisationen gespendet.

Viele bedenken bei der Planung nur das Event an sich. Doch die Anreise der Teilnehmer/innen ist natürlich ein bedeutender Umweltfaktor. Reisen viele mit dem Flugzeug oder Auto an? Oder ist die Location gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar?

Die Kosten für Bus und Bahn sind bestenfalls im Ticketpreis enthalten, um möglichst viele Teilnehmer/innen zu motivieren, das umweltfreundliche Angebot zu nutzen. Liegt die Location nicht ganz zentral, kann ein Shuttle-Service mit Elektrofahrzeugen eingesetzt werden. Green Events finden außerdem oft als Hybrid-Event oder gleich komplett virtuell statt. Das spart die Anreise der Teilnehmer/innen und schont die Umwelt.

Über Online-Rechner kann ganz einfach der ökologische Fußabdruck errechnet werden. Er verschafft einen Überblick und vermittelt ein Gefühl dafür, wie sich Einsparungen und das Umsetzen umweltfreundlicher Maßnahmen ökologisch auswirken. Um die Bilanz zu verbessern, können Veranstalter/innen als Ausgleich gemeinnützige Klimaschutzprojekte unterstützen.

Wird viel technisches Equipment für die Veranstaltung benötigt, lohnt auch hier die Frage: Was sind Stromfresser und an welcher Stelle könnte man Strom einsparen? Energieeffiziente Geräte sind zu bevorzugen. Wird die Technik nicht benötigt, wird sie vom Stromnetz genommen.

Veranstaltungsorte sollten barrierefrei und auf die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen angepasst sein. Jede/r muss die Möglichkeit haben, uneingeschränkt am Event teilnehmen zu können.

Veranstalter/innen müssen bei Green Events mit höheren Kosten rechnen, vor allem wenn ein Catering in Bio-Qualität gewünscht ist. Steht nur ein geringes Budget zur Verfügung, sind virtuelle Events eine gute Alternative zur Präsenzveranstaltung.

Am kostspieligsten sind Hybrid-Events in Präsenz und Online, da die Teilnehmer/innen vor Ort verköstigt und versorgt werden wollen, aber auch das technische Equipment für einen reibungslosen Stream angeschafft werden muss.

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