Macromedia Akademie

Vom Gamer zum Gamedesigner

Macromedia Akademie unterstützt den EMAF-Schülertag Wie wird man vom Gamer zum Gamedesigner? Wie werden Games gemacht? Bin ich als guter Gamer auch ein guter Ga-medesigner? Wie viele Computerspiele verträgt ein Mensch? Wird man von Computerspielen süchtig?
 
Das Medienhaus der Neuen Osnabrücker Zeitung und die Vermarktungsgesellschaft MSO Medien-Service hatten die Schülerinnen und Schüler der Macromedia Akademie Osnabrück eingeladen, die vielfältigen Arbeitsfelder eines modernen Medienhauses kennen zu lernen. 40 Veranstaltungskaufleute, Mediengestalter und Kommunikationskaufleute waren begeistert.

Bei der Exkursion stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich ein Verlagshaus mit großem Druckzentrum den Übergang zum Medienhaus schafft. Eine absolut spannende, aber nicht ganz einfache Aufgabe, wie Herr Sebastian Kmoch, Geschäftsführer der MSO, berichtet. Doch das Medienhaus der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) wird von zwei Grundsätzen getragen. Zum einen ist das Medienhaus ein Unternehmen der Region und möchte in und für die Region informieren und arbeiten. Zum andern müssen Medien und Informationen dort hingeliefert werden, wo die Zielgruppe ist. Diese Grundsätze werden auch in Zukunft ein nachhaltiges und organisches Wachstum ermöglichen.

Heute lesen immer noch Menschen Tageszeitung. Aber viele informieren sich zusätzlich oder ausschließlich im Internet oder über regionale Fernsehsender. Um diese Entwicklung mitzugestalten, stellt sich das Medienhaus der NOZ breiter auf. Neben 160.000 verkauften Zeitungen täglich, werden Aktivitäten im Bereich verschiedener Internet-Communities betrieben und ein regionaler Fernsehsender aufgebaut. Da die Medienbranche immer stark in Bewegung ist, konzentriert sich die NOZ auf ihre drei Kernkompetenzen: Informationen, Werbeberatung und Vertrieb. Denn nur wer seine eigenen Kompetenzen kennt, kann in bewegten Märkten und Zeiten bestehen. Die drei Kernkompetenzen greifen bei der NOZ ineinander. Wenn die Inhalte nicht stimmen, wird weniger Werbung verkauft und die Zeitung ist nicht mehr finanzierbar. Ist die Werbung aber erfolglos, weil die Werbetreibenden schlecht beraten wird, wird keine weitere Werbung geschaltet und es fließen keine Werbeeinnahmen. Wird die Zeitung nicht zeitgerecht zugestellt, wandern Abonnenten ab und die zweite wichtige Einnahmequelle der Zeitung versiegt.

Die Kernkompetenzen spielen natürlich auch in den andern Aktivitäten des Medienhauses eine entscheidende Rolle. Der regionale Sender und die Internet-Communities werden über Werbeeinnahmen finanziert. Junge Kunden nutzen die modernen Medien sehr selektiv, sie serven dorthin, wo sie einen Nutzen bekommen. Hier haben Informationen einen hohen Stellenwert, wie die Schüler erfahren und auch bestätigen konnten. Kurz, knackig, jugendlich sollten diese Informationen dann sein.

?Wir bereiten regionale und überregionale Informationen auf und bringen diese dorthin, wo der Kunde sie lesen oder sehen will. D. h wir arbeiten crossmedial und schicken unterschiedlich aufbereitete Informationen in unsere Medienkanäle Zeitung, Internet und regionales Fernsehen. So informieren wir viele Kunden mundgerecht über wichtige Ereignisse und Entwicklungen,? beschreibt Herr Kmoch die Zielsetzung des Medienhauses.

Und ist die Entwicklung vom Zeitungsverlag zum Medienhaus schon abgeschlossen? Ganz sicher nicht, aber bei der Besichtigung des Regionalsenders OS1TV wurde sehr schnell klar, wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist.