Macromedia Akademie

Kaufmännische Auszubildende aus Stuttgart erkunden das Mercedes-Benz Museum

Rollentausch: Veranstaltungskaufmann unterrichtet Macromedia Mitarbeiter. Herr Wroblewski, eine Frage vorweg: Wie fühlt es sich an, als ehemaliger Macromedia Schüler auf einmal selbst vorne am Dozentenrechner zu stehen und uns Mitarbeitern zu erklären, wie Social Media funktioniert?

Bertram Wroblewski
Ich muss sagen, es fühlt sich gut an! Es macht Spaß, Wissen mit anderen zu teilen. Und durch den Austausch vertieft sich bereits bestehendes Wissen; man findet heraus, wo man nacharbeiten muss. Eigentlich lerne ich auch immer wieder nur dazu.

Dazulernen ist gerade in Sachen Social Media ungemein wichtig. Wer mitmachen will ? aus Sicht der Unternehmen oder als Marke -  sollte sich laufend informieren, was bei Usern im Netz angesagt ist, was nicht (mehr). Als Inhaber des Unternehmens BWMS ? Marketing und Sales entwickeln Sie für Ihre Kunden Marketingstrategien und betreuen Unternehmen aus allen Branchen, die Fragen haben rund um das Thema Marketing und Events - bei dem Social Media nicht mehr wegzudenken ist. Was reizt Sie besonders daran?

Bertram Wroblewski
An dem Thema Social Media gefällt mir besonders der Gedanke des überall-vernetzt-seins. Jeder ist auf der Suche nach Kontakten und so freut es mich, dass die Welt, respektive die Unternehmen wohl langsam einsehen, dass man mehr Transparenz schaffen muss, um den Endkunden an sich binden zu können. Im Gegenzug macht sich der Endkunde transparent und gewährt den Unternehmen einen riesigen, fast kostenfreien Einblick in seine privaten Bedürfnisse.
Die Plattformen der Social Media Welt bestehen ja nicht erst seit gestern, sondern sind ein Marketingtool, das in Deutschland lange unentdeckt und damit ungenutzt war. Die Herausforderung, dieses Tool im Marketingmix zu implementieren, finde ich spannend.
Vor dieser Herausforderung steht nun auch Macromedia. Was würden Sie uns raten ? warum sollte Macromedia zum Beispiel bei Facebook mitmachen?


Bertram Wroblewski
Unternehmen im Business-to-Customer- Sektor erhalten von der von ihnen definierten Zielgruppe ein direktes Feedback auf ihre Produkte oder auf ihr nach außen kommuniziertes Image. Im Bereich Facebook werden Werbemaßnahmen und Marketingaktionen direkt messbar. Print zum Beispiel, ist meist an großes Kapital gebunden, welches im Streuverlust versinkt. Als Unternehmen erreicht man durch  Printkampagnen keine Interaktion. Und das ist doch eigentlich das Ziel. Man will ja als Unternehmen wissen, kommt das, was ich mir ausgedacht habe, auch da an, wo es hin soll? Oder muss ich etwas an meinem Produkt ändern, um die Bedürfnisse des Endkunden befriedigen zu können? Wenn man es versteht, die User zu ?lesen?, kann man schnell auf ihre Bedürfnisse reagieren.

Ohne sie mit versteckter Werbung zu verschrecken oder ihre Entscheidungsfreiheit zu beeinflussen. So ehrlich wie User auf Facebook ihre Meinung posten, so ehrlich sollten Unternehmen es auch mit ihren ?Freunden? meinen, oder? Welche Fehler können wir machen?


Bertram Wroblewski
Eigentlich sollten Unternehmen nur darauf achten, dass man die Wahrheit kommuniziert und sich auf diesen Plattformen nicht verstellt. Ansonsten gibt es keine ?Fehler?. Wenn ausreichend Transparenz herrscht, verzeiht der User auch Fehler. Die macht er schließlich auch! ??Handy aus` gibt es bei mir nicht!? Bertram Wroblewski über seine Karriere und seine Begeisterung für Facebook und Co.

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