Macromedia Akademie

Hasestraßenfest: Mit Sinn und Verstand

Der Familientag während des Hasestraßenfests war ein voller Erfolg. Über 300 kleine Gäste, begleitet von ihren Eltern ertasteten, erspürten und erspielten sich Punkte und Urkunden an 12 Stationen.
 
Diese und viele andere Fragen schwirrten beim Schülertag des Euopean Media Art Festival (EMAF) in der Luft? 230 Schüler aus Haupt-, Realschule und Gymnasium und viele Lehrer wollten Infos über Games, Gamedesign und Gameentwicklung erhalten. Und sie wurden nicht enttäuscht. Während die Lehrer eher bei den Gefahren hinhörten, leuchteten die Schüleraugen bei der faszinierenden und fantastischen Seite der Games. Die Redner waren sichtlich um Sachlichkeit und Ausgewogenheit bemüht. So ging Professor Dr. Michael Bhatty von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation immer wieder auf die notwendigen Kompetenzen ein, die Spieleentwickler haben müssen. ?Und das geht weit über Mathematik, Deutsch und Englisch hinaus. Ihr benötigt z. B. Kunst für die Gestaltung und die Farbenwahl, ihr benötigt Geographie für die Landschaften im Spiel, ihr benötigt Biologie, wenn Tiere im Spiel vorkommen. Lernt so viel ihr könnt.? Prof. Bhatty demonstrierte an vielen Beispielen, wie viel konzeptionelles Knowhow und handwerli-che Detailarbeit in einem Spiel steckt. Wo kann man das lernen? Prof. Bhatty stellte verschiedene Studiengänge im Überblick vor und wies auf das Akademiestudium zum Digital Media Designer (DMD) an der Macromedia Akademie in Osnabrück hin. In diesem Studium werden Design, Animation und Games verknüpft. Das 5. und 6. Stu-diensemester wird in England absolviert und schließt mit dem Ba-chelor ab. Die Gamebranche sucht junge Talente, die ihre Chance suchen, die aber auch geistig und manchmal ?körperlich? alles geben.  

Das Games Faszination und Gefahren bergen, stellte Medienpädagoge Stefan Apel in den Mittelpunkt seines Vortrages. Er beschreibt Games als ein Konkurrenzangebot zu anderen Freizeit-aktivitäten wie Freunde treffen, chillen, Fußball spielen oder Tanzen gehen. Apel betont, dass es auf die Mischung ankommt, denn Medien, soziale Netzwerke und Games sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Er warnt ohne erhobenen Zeigefinger, appelliert an die Eigenverantwortung der Schüler und rät Lehrern und Eltern zu einer ?gelassenen Aufmerksamkeit?.  
Bilder: Angela von Brill