Macromedia Akademie

Fachhochschule zapft Macromedia Fachkompetenz an

Die Zusammenarbeit der Macromedia Akademie und dem Ehemaligen-Netzwerk wiconnect der Hochschule Osnabrück geht in die 6 Runde. Fast 20 Akademiker, Hochschul-absolventen und Studenten nahmen an dem 2-tägigen Photos-hopkurs teil.
 
Mit einer lockeren und sehr sympathischen Art fand Herr Gocht schnell den Zugang zu den Schülerinnen und Schülern und entführte sie in die Welt von Jung von Matt, einer der bedeutenden Werbeagenturen Deutschlands. Zu Beginn standen Beschreibungen vom organisatorischen Aufbau und der Untergliederung in verschiedene Bereiche, ein Überblick über die Komplexität einer Fullserviceagentur bis zur Prozesskette vom Pitch zur Werbemittelproduktion. Peter Gocht erläuterte auch immer wieder, welche Aufgabenfelder für Mediengestalter, Veranstaltungskaufleute oder Kaufleute für Marketingkommunikation in den unterschiedlichen Bereichen anfallen und stellte auch ganz klar sein Anliegen in den Fokus, junge kreative und engagierte Köpfe für Jung von Matt Spree in Berlin zu gewinnen. Er forderte die Schüler/innen auf, sich in ihrem Bereich fit zu machen, Engagement und Biss zu zeigen, ihr Potenzial selbst zu erkennen und soweit es geht abzurufen. ?Bewerben sie sich. Wir suchen Menschen, die Lust haben bei uns etwas dazuzulernen und gemeinsam mit uns gute Leistung abzuliefern. Keiner muss dabei perfekt sein. Aber er muss es anstreben, perfekt zu werden?, forderte Gocht.

Und dann gibt er Beispiele, Beispiele, Beispiele. Der Artdirektor ist überzeugt von seiner letzten Kampagne, beschreibt teils sachlich, teils witzig, was gut und auch holprig lief. Er berichtete stolz von einem Filmausschnitt, der auf der Idee eines Praktikanten beruht und wie eine authentische Hochzeitsszene in Spanien gedreht wurde. Er bekam leuchtende Augen bei der TV-Sparkassenwerbung: ?Die ist einfach super und Weltklasse, leider nicht von meinem Team.? Dann folgte eine kurze und präzise Analyse, weshalb dieser Spot so genial ist und eine ausführliche Beschreibung, wie viel Arbeit und wie viele Ideen dafür entwickelt und wieder verworfen wurden. ?Als Kreativer?, schließt er, ?weißt du erst nach der fünften Idee, ob die erste vielleicht doch die beste war?.

Peter Gocht überzieht, bringt weitere Beispiele, beurteilt Lieblingsspots der Schüler, gibt Tipps für Bewerbungsverfahren und beantwortet noch im Gehen eine letzte Frage. Dann schnell zum Zug nach Berlin, die nächten Konzeption wartet.