Macromedia Akademie

Der Spezialist für HD-Video-Formate: Der WD TV HD Media Player

Nicht nur Preis und Bedienbarkeit sprechen für das Gerät. Der WD TV HD Media Player ist, wie der Name schon verrät, spezialisiert auf das Abspielen von HD Inhalten, insbesondere von fast allen HD-Video-Formaten. Unser Mediatipp.
 
Die Flasher-Frage: AS2 oder AS3? AS3 liegt recht nahe an einer höheren Programmiersprache. Wer etwa Java beherrscht, wird sich relativ schnell heimisch fühlen. Überhaupt: wer aus der Programmierung kommt oder einen soliden Programmierhintergrund hat, für den ist AS3 genau richtig. Vorgehensweisen, die man aus der Softwareentwicklung kennt, lassen sich auf AS3 übertragen - damit wird diese Sprache (endlich?) erwachsen.

Aber mal ehrlich:
Wie viele Web- oder Medienentwickler beherrschen Java? Kommen nicht viele (immer noch) als Quereinsteiger in die Branche? Und wer möchte schon mit einer komplexen Sprache eine ?simple? Website aufbauen? Das klingt ein bisschen wie das berüchtigte Kanonenschießen auf Spatzen.

AS3 ein nice-to-have, aber kein Muss?
Flash ist unter anderem deswegen groß geworden, weil es neben überragenden Animationsfähigkeiten und geringer Dateigröße mit AS1 und AS2 eine relativ leicht erlernbare und dennoch mächtige Skriptsprache anbot, die bei vertretbarem Aufwand relativ schnelle Ergebnisse versprach. AS2 zu erlernen ist zudem definitiv leichter als AS3 (oder Java), und daher fanden viele Webentwickler Zugang zum Skripten. Insofern sollte man sich also doch etwas genauer überlegen, ob nicht schon AS2 genug bietet und AS3 nice-to-have, aber kein Muss ist. Man verwendet ein Tool nicht um seiner selbst willen, weil es gerade toll ist und so viele Features bietet, sondern um eine ganz spezifische Arbeit mit einem vertretbaren Aufwand angemessen zu lösen.

Apropos Features
Hand aufs Herz ? wer reizt schon alle Möglichkeiten aus, die AS2 bietet? Wie viele haben schon mit der Matrix-Klasse programmiert? Wer verwendet die Filter-Klassen, die zumindest partiell gleiche Effekte wie Photoshop bieten, aber die Dateigröße erheblich reduzieren, da die Grafiken per Skripting zur Laufzeit mit den gewünschten Effekten versehen werden? Und dann AS3, das wieder eine Kiste voll neuer Features bietet, die man im Produktionsalltag wohl eher ausnahmsweise braucht?

Vielleicht sollte man sich in der praktischen Arbeit an das erinnern, was das Flash-Urgestein Ph. Kerman schon vor einiger Zeit formuliert hat: ?I'll stick to AS2 in the cases where the project is not super complex and when there's no specific benefit in AS3 that justifies the investment. In a larger project or one where I need some new features of AS3/FP9, then sure I'll go for it.?

Happy coding!

Dr. Arno Kohl, Lehrgangsleiter Digital Media Design